Xochiyaoyotl

In der Welt der Azteken, in der die Götter von den Menschen ernährt wurden, wird ein Kind darauf
trainiert, im Krieg zu kämpfen und mit seinem Leben den Sonnengott Huitzilopochtli zu erhalten.
„Xochiyaoyotl“ – übersetzt „Blumenkriege“ – erinnert an die Rituale aztekischer
Kampfkunstpraktiken, die durch die spanische Eroberung ausgelöscht wurden. Wir können uns nur
noch vorstellen, wie diese Kampftechnik aussah, mit der jede Nacht aufs Neue der Glauben an einen
Morgen herausgefordert wurde. David Camargo, Amauta García und Maximiliano Soto Mayorga
entwickeln ein Musiktheater zwischen Mythos und Erinnerung, in dem Musik, Raum und
Performance aus der Präsenz musikalischer Körper in kämpfenden Posen hervorgehen.
Laure-Catherine Beyers, Sopran
Johannes Wieners, Countertenor
Mathias Lachenmayr & Daan Wilms, Percussion
Paula La Loggia Haeni, Kontrabass-Klarinette
Johannes Öllinger, E-Gitarre
Myriam García Fidalgo, Cello
Komposition: Maximiliano A. Soto Mayorga
Bühnen-, Kostüm- und Instrumentendesign: David Camargo
Libretto, Video, Dramaturgie: Amauta García
Dramaturg: Julian Kämper
EUR 39
Dauer: ca. 55 Minuten
zusätzliche Schulvorstellung: 3. Juli, 11 Uhr
Ermäßigung: Ö1 & Der Standard
Eine Koproduktion der Styriarte mit der Münchener Biennale, in Kooperation mit schwere reiter/scope
München. „Xochiyaoyotl“ ist das Gewinnerprojekt des OPEN CALLS der Münchener Biennale und der
Styriarte zum Thema „Martial Arts“. Die Produktion wurde aus 85 Einreichungen von einer
internationalen Jury, bestehend aus Carola Bauckholt, Kenny Savelson, Vigdís Jakobsdóttir, Martin
Minarik, Sarah Maria Sun und Toshiki Okada, ausgewählt.
